Bloß den Grill anheizen und schon kann es losgehen? Wenn das die Vorbereitungen für ein nettes Grillfest sein sollen, könnte dabei einiges schiefgehen. Die meisten Menschen, die zu einer Party am Grill einladen, machen sich viel mehr Gedanken – immerhin sollen die Gäste noch Wochen später von diesem Ereignis reden und sich nicht über peinliche Fehler, wie ewig nicht fertiges Essen oder fehlende Zutaten beschweren. Eine ausgiebige Vorbereitung ist also das A und O. Sie beginnt natürlich bei den wichtigsten Dingen, wie dem Weber Grillzubehör und selbstverständlich dem dazugehörigen Grill. Dieser Grill blitzt und blinkt und zwar von den Außenteilen bis zum Rost – ganz gleich, ob ein Gasgrill oder Holzkohlegrill der heimliche Held beim Barbecue ist. Eine Einkaufsliste und ein gutes Zeitmanagement gehören auch dazu, wenn das Grillfest wirklich gelingen soll.
Die Einkaufsliste für das Grillfest
Bereits beim Anfertigen der Einkaufsliste muss die Fete einmal vor dem geistigen Auge ablaufen, damit man auch ja an alles denkt. Getränke werden nach den eingeladenen Gästen eingekauft; dabei mag die Freundin gerne den momentan angesagten Aperol Spritz, die Kumpels sind mit Bier zufrieden; Hauptsache es ist genug da. Auch an nicht-alkoholische Getränke und vielleicht einen Kaffee nach dem Essen sollte gedacht werden. Bevor das Fleisch einfach auf die Liste geschrieben wird, sollte man sich über dieses Thema ausführlich Gedanken machen: Soll es überhaupt Fleisch sein, und wenn ja, welche Sorte? Immerhin macht es schon bei der Garzeit einen Unterschied, ob Pute oder Rind mariniert wurde, um das BBQ zu gestalten. Ausweichmöglichkeiten wären das vegetarische Barbecue, nur mithilfe von Gemüsesorten auf die Beine gestellt, oder Fisch und Meeresfrüchte, sofern die Gäste dies mögen.
Wer sich nicht sicher ist, kann vielleicht mit einem bunten Mix, quer durch diese Möglichkeiten, punkten. Welche Garzeiten welches Fleisch benötigt, kann im Internet recherchiert werden, auf Seiten, wie www.stern.de. Nun fehlen nur noch die Beilagen, für die manche Zutaten eingekauft werden müssen, sofern selbst zubereitet wird, manche Dinge aber auch aus der Convenience Ecke einfach fertig besorgt werden dürfen. Ein Krautsalat schmeckt zum Beispiel auch aus der Kühltheke, während ein Kartoffelsalat voller Konservierungsstoffen und mit halbrohen Kartoffeln ein No-Go ist, das man seinen Gästen nicht zumuten sollte. Wie lang die Liste aller Vorbereitungen wird, ist davon abhängig, was und in welcher Menge selbst gemacht wird.
Grillrezepte ausprobieren: Das Internet hilft
Ab und an möchten sich die Leute, die zur Grillfete einladen, auch einmal durch neue Rezepte beweisen. Hier hat man heute die bequeme Wahl zwischen Zeitschriften, dem einen oder anderen Kochbuch und natürlich wiederum dem Internet. Seiten, auf denen eine Menge von Grillrezepten gesammelt und veröffentlicht wurde, finden sich schnell über die Suchmaschine. Eine neue Sauce zum Grillfleisch oder zu den Würstchen macht schon einen großen Unterschied aus; noch mehr Variationen bringt man durch Gemüse und Fisch, immer anders mariniert. Ein Beispiel für eine Rezeptsammlung, speziell für das Grillen, wäre www.daskochrezept.de; die Auswahl ist aber schier grenzenlos. Alleine der Suchbegriff „Barbecue Soße“ bringt viele Ergebnisse, aber ein Tsatsiki aus Bärlauch, eine Creme aus Basilikum und Knoblauch oder ein fruchtiger Ananas Dip können ein BBQ mit vielen Gästen unheimlich bereichern. Am besten, man bringt mehrere Geschmackskomponenten auf den Tisch, damit für jeden etwas dabei ist. Die Grillsoßen können ja auch noch ein oder zwei Tage aufbewahrt oder anderweitig verkocht werden – und sind meist schnell und einfach gemacht. Aus den einfachsten Zutaten werden richtig leckere Sachen; oft müssen diese gar nicht extra gekauft werden. Sehr beliebt ist beispielsweise Chili als Zutat; einmal nur scharf, ein anderes Mal in fruchtiger Konstellation – auf jeden Fall aber immer lecker.
Beilagen zum Grillfleisch: Nicht unwichtig
Das Barbecue Fest steht und fällt mit dem Essen beziehungsweise der Kombination aus Hauptgericht – also Fleisch, Würstchen und/oder Fisch – und den Beilagen. Diese können wahlweise gekauft oder selbst zubereitet werden. Die Riege der Salate ist ellenlang; die Klassiker sind Nudelsalat und Kartoffelsalat, wobei es aber bereits hier tausende und abertausende Rezepte gibt. Auch das Gemüseregal im Supermarkt eröffnet einige Optionen: Tomaten, Gurken, Radieschen oder Blumenkohl stehen neben vielen anderen Lebensmitteln für frische Salate zur Verfügung, neben Blattsalaten und ausgefalleneren Rezepten. Mancher neidische Blick dürfte aber die Folge sein, wenn die Gastgeber sich etwas bemühen und beispielsweise selbst gebackenes Fladenbrot auf den Tisch bringen (Rezept siehe www.tippsundtricks24.de).
Specials für den besonderen Grillabend
Mit einigen kleinen Handgriffen lässt sich auch etwas Außergewöhnliches zaubern, wenn zum Grillabend eingeladen wird. Als Gast ein paar Paprikaschoten mit selbst gemachter Kräuterbutter mitzubringen, ist sicher keine falsche Idee – sie schmeckt gut, sieht einwandfrei aus, ob nun in Röschenform gespritzt oder einfach in die Schote gestrichen. Solche Highlights sind zugleich Gaumenfreuden, die man wiederum auf einfachste Art herstellen kann. www.marions-kochbuch.de liefert das Rezept, die Zutaten sind schnell besorgt und bei Zimmertemperatur lassen sich Kräuterbutter, Chilibutter oder andere Grillbutter Variationen kinderleicht herstellen. Das hebt sich angenehm von gekauften Produkten ab, schmeckt einfach Klasse und sorgt für Lob und Anerkennung bei allen Gästen am Grill.