Kinder früher – Kinder heute. Das ist ein Thema, bei dem sich nicht nur Eltern und Experten stundenlang austauschen können. Selbst die Menschen, die gar keine eigenen Kinder haben, möchten mitreden und scheinen zu erkennen, wie sich die Jugend von heute verändert hat. Das gleiche Problem hatten aber schon unsere Großeltern, als sie noch Kinder waren. Auch über sie wurde geredet, weil sie sich anders verhalten haben, als wiederum ihre Eltern und Großeltern. In der modernen Zeit ist es nicht mehr möglich, so zu leben, wie vor 50 oder 70 Jahren – das vergessen viele derer, die so lautstark gegen die heutigen Kinder und ihre Art, ihre Freizeit zu verbringen, wettern.

Chillen klingt für ältere Ohren schon beinahe anrüchig, dabei ist das nichts anderes, als die Freizeit von heute. Chillen kann man als moderner Teenager alleine oder mit Freunden, zu Hause, aber auch unterwegs. Man sitzt im Park und quatscht und führt lustige Gespräche, kann aber auch alleine mit dem MP3-Player zu Hause auf der Couch herumliegen. Mancher Jugendlicher chillt beim Chatten mit den Freunden oder beim Online Gaming, wahlweise mit dem neuen Spiel für die Spielkonsole. Wichtig ist beim Chillen, hier keine Verpflichtungen wahrnehmen zu müssen.

Jugendliche, die Chillen, machen also nichts Unanständiges. Sie erholen sich beispielsweise vom anstrengenden Alltag eines G8 Gymnasiasten oder von ihren Erfahrungen in den ersten Lehrjahren. Nur zu viel Chillen sollte man als Eltern nicht durchgehen lassen, denn immerhin muss man fleißig sein, um es im Leben zu etwas zu bringen. Erst die Arbeit, dann kommt das Vergnügen – wie das nun heißt, ist doch eigentlich egal.

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