Die häufigsten Gründe, warum es in der Garage feuchter ist, als es eigentlich sein dürfte, ist das nasse Auto, das hier abgestellt wird. Gegen Regen, Schnee und Eis kann man aber leider nichts machen; und genau deswegen besitzt man die Garage ja. Doch auch bei Schnee muss man zum Einkaufen fahren und zur Arbeit gehen. Dann ist das Auto voller Schneematsch und diese Nässe nimmt man unweigerlich auch mit in die Garage. Das Tor wird verschlossen und schon sammelt sich die Feuchtigkeit, wie in einem Kühlschrank das Tauwasser. Momentane Abhilfe kann man hier nur durch eine Heizung schaffen. Diese lässt die Pfützen am Boden verdunsten, kostet aber natürlich eine Menge Geld. Ein Abtrocknen durch Lüften ist aber erst im Frühjahr wieder möglich; spätestens dann muss es auch erfolgen, denn sonst setzt sich die Nässe im Gemäuer fest und das kann, wie jeder weiß, zu Schimmel führen.
Natürlich ist nicht nur die Nässe, die man selbst durch das Fahrzeug in die Garage bringt, manchmal ein lästiges Thema. Beim Bau von Garagen kommt es ab und an vor, dass diese in Hügel eingebettet werden. Die Fertiggarage oder selbst hochgezogene gemauerte Garage ist also dann von Erdreich umschlossen. Achtet man hier nicht sehr genau auf eine ausreichende Isolierung von innen und außen – Lüftungsschächte sind hier zum Beispiel sehr wichtig – wird jede Mauer über kurz oder lang feucht. Da diese Nässe von außen kommt, ist ihr noch schwerer beizukommen, als dem Schneematsch oder dem vom letzten Regenschauer nassen Fahrzeug. Die Wichtigkeit des Lüftens ist nicht zu unterschätzen, aber auch beim Bau können Vorkehrungen gegen zu viel Wasser in der heimischen Garage getroffen werden.